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Schlosserei Uhlmann GmbH
Siemensstrasse 6
85055 Ingolstadt
Tel. 0841-95 59 70
Fax 0841-95 59 77 7
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Am Anfang war de Schäffbräustraß’


„Am Anfang war de Schäffbräustraß’,
es war akloane Werkstatt,
ihr alle wißt’s es aber, dass
des früher leicht oan g’langt hat“

alte BelegschaftDie Geburtsstunde der Schlosserei Uhlmann datiert auf den ersten Januar 1936, als der Ingolstädter Schlosser Ludwig Uhlmann die kleine Schlosserwerkstatt seines Onkels übernahm. Gemeinsam mit seiner Frau Marianne baute er schnell ein erfolgreiches Unternehmen auf.

„Und wia’s dann recht schö’ gang ais –
jung war’n ma ja und fleißig –
war plötzlich Kriag und Kümmernis,
dös war dann neinadreißig“

RuineAm 9. April 1945 traf dann der Krieg auch die Schlosserei Uhlmann hart: Das Gebäude wurde bei einem Luftangriff völlig zerstört. Nach dem Krieg startete der Wiederaufbau – wie bei anderen Handwerksbetrieben – im ehemaligen Militärbahnhof, dem früheren Nordbahnhof, in Ingolstadt.  Von diesem Schicksalsschlag erholte sich die Familie Uhlmann rasch. In den Jahren 1951/1952 renovierten die Uhlmanns eine Ruine an der Münzbergstraße 20, aus der sie Werkstatt und Wohnhaus machten.


„Mia waren ja Gott sei Dank no jung,
der Mo vom Feld g’sund do,
pack’n mia’s halt mit Kraft und Schwung
und fang’ ma no amal o.“

Ruine Im Laufe der Jahre wuchsen Unternehmen und Familie, die Söhne Ludwig und Dieter wurden geboren. Schon seit seiner Jugend stand für den jüngeren Sohn Dieter fest, dass er das Schlosserhandwerk erlernen und seine Meisterprüfung sowie die Prüfung zum Schweißfachmann absolvieren würde. Im Jahr 1979 schließlich erfolgte der Umzug in das neue Gewerbegebiet an der Siemensstraße, wo das Unternehmen noch heute seinen Sitz hat:

„Jetzt san mia in der Siemensstraß’,
und d’Werkstatt is a Halle –
mia frei’n uns scho und hoffa, dass’s
uns trei bleib’n d’Kunden alle“

VerdienstkreuzIm gleichen Jahr übernahm Juniorchef Dieter Uhlmann die Geschäfte und setzte den Wachstumskurs seines Vaters fort. Für sein Lebenswerk wurde Ludwig Uhlmann schließlich 1984 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet – in gebührender Anerkennung und Würdigung des jahreslangen verdienstvollen Wirkens, wie es in der Begründung hieß. Aber Ludwig Uhlmann war nicht nur als Handwerksmeister, sondern auch als Mensch und Freund geschätzt und beliebt. Er starb am 28. September 1997.


„An goldner Boden hat’s grad net,
aber an soliden,
und wenn’s – mit Gott – so weitergeht,
is der Mensch zufrieden.

RuineDie Texte stammen aus einer Ansprache der Seniorchefin Marianne Uhlmann zum 40-jährigen Betriebsjubiläum und zum Umzug auf das neue Firmengelände 1979.